Fragen zum Bachelor

Hier findet ihr häufige Fragen zum Bachelor-Studium. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Die Prüfungsordnung (PO) regelt alles Notwendige in Bezug auf Prüfungen, Fristen und Rechte bezüglich deines Abschlusses.

Viele Problematiken, die du hier in den FAQs gefunden hast, werden in der Prüfungsordnung (PO) geregelt. Du findest sicherlich in der PO auch Antworten auf Fragen, die wir hier vergessen haben. Die Prüfungsordnung ist äußerst wichtig und jeder LRT-Student sollte sie gelesen und verstanden haben, um die Rahmenbedingungen des Studiums zu kennen.

Die Nichteinhaltung von Fristen kann im schlimmsten Fall zur Exmatrikulation führen, kenne deine Rechte - schau in die Prüfungsordnung!

Du findest die jeweils passende Prüfungsordnung hier.

Falls ihr weitere Fragen zum Inhalt habt, wendet euch an Enable JavaScript to view protected content. bzw. Enable JavaScript to view protected content. oder kommt persönlich in der Fachschaft vorbei.

Ja, bei den meisten Klausuren sind Taschenrechner (oft auch ein programmierbarer) als Hilfsmittel zugelassen und auch notwendig. Jedes Semester gibt es eine Sammelbestellung über die Fachschaft. Schreib dazu einfach eine Mail an Enable JavaScript to view protected content.

Du kannst dir aber auch gerne einen Taschenrechner in der Fachschaft ausleihen: schreib dazu einfach eine Mail an Enable JavaScript to view protected content.

Jeder Studierende hat das Recht innerhalb eines Jahres Einsicht in die Korrektur seiner Klausuren zu erhalten. Die Termine dafür werden häufig über die jeweiligen E-Mail-Verteiler bekannt gegeben, können aber auch übers ILIAS oder C@mpus veröffentlich werden.

Diese von Studis für Studis erstellte Liste zeigt Apps auf, die besonders Erstsemestern den Einstieg ins Studium erleichtern.

Diese Liste findet ihr hier.

Die Regelstudienzeit ist die vorgesehene Dauer für dein Studium und beträgt 6 Semester. Sie umfasst die Modulprüfungen einschließlich der Bachelorarbeit sowie das Fachpraktikum. Prinzipiell ist es nicht schlimm sie zu überschreiten, in der Realität kommt das recht häufiger vor. Falls du BAFöG beziehst, solltest du dich rechtzeitig mit dem BAFöG- Amt in Verbindung setzen. Denk aber daran, dass die Maximalstudiendauer für dein Studium 10 Semester beträgt.

Wenn ihr wegen eines freiwilligen Praktikums, Krankheit, Schwangerschaft oder anderen besonderen Umständen mindestens drei Wochen während der Vorlseungszeit eines Semesters gebründet fehlt, könnt ihr euch für das Semester beurlauben lassen. Dieses Semester zählt dann nicht als Fachsemester. Anträge mit Begründung gehen an das Studiensekretariat. Genauere Informationen findest du hier.

Das 6-wöchige Vorpraktikum ist spätestens bis zum Vorlesungsbeginn des 1. Fachsemesters abzuleisten und der Nachweis darüber beim Praktikantenamt innerhalb der ersten acht Wochen der Vorlesungszeit vorzulegen.

Diese Frist kann verlängert werden, wenn das Vorpraktikum nicht vollständig durchgeführt werden konnte. Dazu ist ein Antrag an das Praktikantenamt zu stellen.

Prüfungen kannst du trotzdem schon ablegen.

Wir empfehlen so viel wie möglich vor dem Studium zu absolvieren, aber ein fehlendes Praktikum sollte kein Grund sein, das Studium nicht zu beginnen!

 

Nein!

Für das Fachpraktikum eignen sich neben Firmen der Luft- und Raumfahrtindustrie z.B. auch Firmen des Maschinenbaus, der Verkehrstechnik und der Elektrotechnik. Für genauere Infos lies dir bitte die Praktikumsrichtlinien durch.

„Das Fachpraktikum soll die für die spätere Ingenieurtätigkeit notwendige enge Beziehung zur industriellen Praxis herstellen“

Auch bei der Bachelorarbeit muss das Unternehmen nicht aus der Luft- und Raumfahrtindustrie kommen. Beachte jedoch die Richtlinien für externe Bachelorarbeiten.

Weitere Antworten findest du hier.

Ja, das Fachpraktikum sollte während der Anmeldezeiträume im C@MPUS wie eine Prüfung angemeldet werden.

 

Weitere Antworten findest du hier.

Die Prüfungstermine werden vom Prüfungsamt verwaltet und festgelegt. Nach der Festlegung werden sie vom Dozenten bekanntgegeben bzw. sind im C@MPUS oder auf den Seiten des Prüfungsamtes nachzulesen.

http://www.uni-stuttgart.de/pruefungsamt/termine/pruefungstermine/

Wiederholungsprüfungen können unter Umständen vorgezogen werden, so dass diese nicht im Prüfungszeitraum liegen.

Der Rücktritt von einer Prüfung ist in der Regel immer bis eine Woche vor der Klausur möglich. Eine Ausnahme bilden hierbei die LBP (Lehrveranstaltungsbegleitende Prüfung), die man nur während des Prüfungsanmeldezeitraums an- bzw. abmelden kann. Das kommt daher, dass du in diesen Modulen während des Semesters notengebende Teilleistungen erbringen musst (z.B. Numerik oder Softwarewerkzeuge).

Eine Sonderregelung gibt es auch bei Wiederholungsversuchen von Prüfungen: Falls du doch durch eine Prüfung gefallen bist, musst du diese spätestens zwei Semester später wiederholen.

Solltest du innerhalb einer Woche vor der Prüfung zurücktreten wollen, musst du das beim Prüfungsamt im Haus der Studierenden tun. Hierfür ist ein ausgefüllter Antrag (https://www.lrt.uni-stuttgart.de/Document/PA/ruecktritt.pdf ) mit Begründung notwendig; im Krankheitsfall muss ein ärztliches Attest beigefügt oder innerhalb von drei Werktagen nachgereicht werden.

Hier muss man aufpassen, nach welcher Prüfungsordnung man studiert. Der Modus sieht folgendermaßen aus:

PO 2011: nach dem Zweitversuch folgt immer eine mündliche Nachprüfung und in bis zu 2 Fällen gibt es einen schriftlichen Drittversuch mit möglicher anschließender Nachprüfung.

PO 2015: man kann nach nicht bestandenem Zweitversuch in bis zu 3 Fällen einen schriftlichen Drittversuch ablegen mit der Möglichkeit einer mündlichen Nachprüfung.

Schlüsselqualifikationen können beliebig oft wiederholt werden. In der PO2015 gilt dies auch für alle unbenoteten Studienleistungen (USL) wie Elektrotechnik, Experimentalphysik und Festigkeitslehre.

Hier gibt es Unterschiede zwischen den Prüfungsordnungen:

PO 2011: Nein, man wird automatisch zu einer Wiederholungsprüfung angemeldet.

PO 2015: Ja, muss man. Man hat dazu 2 Semester Zeit. Das heißt, ich kann das nächste Mal aussetzen und beim übernächsten Mal erst schreiben. Beachte aber, dass es in deiner Verantwortung liegt, dich anzumelden, da du ansonsten schnell exmatrikuliert wirst.

Solltest du nach ununterbrochenem Fachstudium bis zum Beginn des vierten Semesters 72 ECTS gesammelt haben (PO 2015), hast du die Möglichkeit bis zu zwei nicht bestandene oder in deinen Augen nicht zufriedenstellend bestandene Prüfungs-/Studienleistungen als nicht unternommen geltend zu machen. 

Solltest du zum Beispiel im Zweitversuch durchgefallen sein, so kannst du auf Antrag beim Prüfungsamt unter Verweis auf die Freischussregelung diese Prüfungsleistung als nicht unternommen geltend machen. Bei der nächsten Wiederholungsprüfung schreibst du dann keinen Drittversuch, sondern einen Zweitversuch.

Auf der anderen  Seite kannst du auch eine schlecht gelaufene Prüfung „freischießen“ und sie noch einmal schreiben. Es gilt dann die bessere Note. Genaue Fristen und Details findest du in der Lesefassung der Prüfungsordnung unter §28 Freischussregelung.

 

Mit den Orientierungsprüfungen soll deine Studienwahlentscheidung überprüft werden und gewährleisten, dass du den Anforderungen an das Studium einer Ingenieurswissenschaft gewachsen bist.

Zu diesen gehören Darstellungstechnik I und Konstruktionselemente im Modul Konstruktionslehre I und die Technische Mechanik I. Diese Prüfungen müssen bis Ende des 3. Semesters bestanden worden sein, ansonsten verlierst du deinen Prüfungsanspruch und auch deinen Studienplatz!

Während des Prüfungsanmeldezeitraums (Mai/November) kannst du dich im C@mpus für deine Prüfungen anmelden. Eine genaue Anleitung findest du auf der C@mpus Website

Prinzipiell kannst du nicht an der Prüfung teilnehmen. Falls es einen triftigen Grund gibt, setzte dich direkt mit dem Prüfungsamt in Verbindung. (Kontakt)

Inzwischen erfolgt die Aufnahme in ILIAS Kurse automatisch über die C@mpus Belegungen. Es ist somit sinnvoll, sich im C@mpus für die Module die man im aktuellen Semester belegt anzumelden.

Zu manchen Vorlesungen gibt es verpflichtene Zusatzveranstaltungen, deren Platzvergabe über C@mpus erfolgt. Infos zu solchen Belegungen gibt es in den entsprechenden Vorlesungen.

Die Vergabe der Schlüsselqualifikationsplätze erfolgt ebenfalls über C@mpus.

Den Stundenplan für das 1. Semester erstellen wir als Erleichterung. Ab dem zweiten Semester muss man sich den Stundenplan selbst im C@MPUS erstellen. Eine entsprechende Anleitung findet man hier:

 

Es folgt eine Schrittweise Anleitung. Auf der Website der Uni findet ihr auch bebilderte Beschreibungen.

  1. Einloggen
  2. Luft- und Raumfahrttechnik (linke Spalte)
  3. Studienangebot
  4. Bachelor/ Master of Science
  5. Luft und Raumfahrttechnik

Ab hier lassen sich alle Vorlesungen anmelden. Für eine bessere Übersicht:

  1. Semesterplan (rechts oben)

 

Neben den vorgegebenen Modulen findest in deinem Stundenplan auch sogenannte „Schlüsselqualifikationen“. Das sind Wahlfächer; das heißt, dass du aus einem Fundus von Modulen einige auswählen darfst. Hierbei unterscheidet man zwischen fachaffinen und fachübergreifenden SQs. Die einen haben explizit etwas mit deinem Studiengang zu tun (z.B. Flugmedizin, Fluglabor, ...), letztere nicht (z.B. Sprachen, Rechtsgrundlagen, …). Während deines Bachelors musst du 4 fachaffine SQs auswählen (davon ist eine, "Einführung in die Festigkeitslehre", im ersten Semester vorgesehen und verpflichtend) und 2 fachübergreifende Module belegen; die Einteilung liegt in deiner Hand.

Für SQs kannst du dich nur in vorgegeben Zeiträumen anmelden. Falls es mehr Anfragen für ein Modul gibt als Plätze wird gelost.

Im Bachelor-Studiengang müssen insgesamt 18 Leistungspunkte durch Schlüsselqualifikationen erbracht werden. Hier wird in fachaffine (12 LP) und fachübergreifende (6 LP) Schlüsselqualifikationen unterschieden.

Informationen rund ums Belegen der Schlüsselqualifikationen finden sich auch auf der SQ-Seite der Universität Stuttgart:

http://www.uni-stuttgart.de/sq/index.html

Im ersten Semester bietet es sich auf Grund der wenigen regulär geschriebenen Prüfungen an eine Schlüsselqualifikation (kurz SQ) zu belegen. Hierbei bieten sich eher fachübergreifende SQs  an, da diese unbenotet sind, keine Vorkenntnisse erfordern und zudem die meisten fachaffinen Schlüsselqualifikationen sowieso erst ab einem höheren Semester belegt werden können. Es gilt die Anmeldephase für SQs zu berücksichtigen. SQs können im C@mpus angemeldet werden. Eine Anleitung gibt es hier.

Jeder Dozent gibt seine Bezugsquellen für Skripte in den Anfangsvorlesungen bekannt.

Vorlesungsskripte und Übungsaufgaben werden meist von den Dozenten über die E-Learning Plattform ILIAS zur Verfügung gestellt.

FLURUS bietet für den Bachelorstudiengang viele Skripte, Alt-Prüfungen und Formelsammlungen im eigenen ILIAS-Kurs an. Viele davon sind auch kostengünstig über das Kopierlädle druckbar.

Beim Fachschaftsdienst (FSD) von FLURUS gibt es oft auch weiterführende Unterlagen und alte Prüfungen für den Master. Die Öffnungszeiten des FSD findet ihr hier rechts im grauen Kasten.

Die meisten Lösungen und Formelsammlungen werden von anderen Studenten erstellt und allen zur Verfügung gestellt. Wenn ihr darin Fehler findet oder neue Unterlagen habt, freuen wir uns, wenn ihr uns diese zukommt lasst (Enable JavaScript to view protected content.).

Wurden mindestens 120 ECTS-Credits erworben, können auch Module aus dem Master im Umfang von maximal 24 ECTS-Credits belegt werden. Fehlversuche werden gemäß der Master PO gehandhabt.

Als Zusatzmodule können alle Module belegt werden, die an der Universität Stuttgart angeboten werden und mit einer benoteten Prüfung abschließen, mit Ausnahme jener Module, die im Rahmen des BSc LRT Studiums angerechnet werden. Sprachkurse werden ebenfalls nicht als Zusatzmodule anerkannt.

Die Studierenden sollen sich selbst im Einvernehmen mit dem jeweiligen Dozenten um die Teilnahme an Zusatzmodulen und die entsprechende Prüfung kümmern. Eine Anmeldung beim Prüfungsamt ist nicht erforderlich. Den Eintrag des Zusatzmoduls im Zeugnis sollen die Studierenden beim Prüfungsamt beantragen. Hierbei muss der benotete Schein vorgelegt werden.

Das Modulhandbuch enthält für jedes angebotene Fach im Studiengang Informationen zum Inhalt, Aufbau, dem Dozenten und auch zur Prüfung. Falls unklar ist, was in einem Fach gelehrt werden soll, kann man es hier nachschlagen.

Im Bachelor ist dies meist nur für die Schlüsselqualifikationen notwendig.

Im Master kann man hieran sich einen ersten Eindruck für ein Fach machen und danach auch seine Wahl richten.

Die Modulhandbücher sind im C@MPUS hinterlegt oder können über die Studiengangshomepage heruntergeladen werden.

https://www.lrt.uni-stuttgart.de/Document/Bachelor/Modulhandbuch_BSc_15_20161016.pdf

Das ILIAS ist die Lernplattform der Universität Stuttgart auf der du allerlei Lernunterlagen erhältst. Du kannst dich dort mit deinem „st“-Account anmelden.

Viele Dozenten publizieren dort in dem Ordner ihrer Lehrveranstaltung Unterlagen, Lösungen zu Übungsaufgaben oder auch Altklausuren.

Zusätzlich findest du im FLURUS Bachelor Ordner z.B. Altklausuren und Formelsammlungen. Möchtest du Unterlagen aus diesem Ordner gerne ausgedruckt haben, so kannst du sie über den Link in dem Ordner vergünstigt im Kopierlädle drucken lassen.

 

Falls du Schwierigkeiten hast auf die Kursinhalte im ILIAS zuzugreifen, solltest du dich im C@mpus für die entsprechende Lehrveranstaltung anmelden. Dann wirst du dem Kurs im ILIAS hinzugefügt.

 

Wenn du dich im Uninetzwerk befindest, hast du zusätzlich Zugriff auf Springer Link. Dort kannst du viele Fachbücher des Verlags finden, die bei Studium hilfreich sein können.

Ja, wenn du zum Beispiel deinen Studiengang wechselst und bspw. HM I/II schon bestanden hast ist es sogar durchaus sinnvoll.  Dafür musst du zuerst folgendes Formular ausdrucken: Modulanerkennung

Nun kontaktierst du den Prüfer des Moduls, welches du anrechnen lassen willst. Die richtigen Kontaktdaten findest du über C@mpus:

C@mpus -> Prüfungsan-/abmeldung -> Prüfungsanmeldung - Suche -> gesuchte Prüfung ins Suchfeld eingeben und anschließend anklicken, um unter dem Reiter PrüferIn den/die PrüferIn mit dem konkreten Vorhaben zu kontaktieren (Ausschnitt aus dem Modulhandbuch deiner anzuerkennenden Prüfung zum Treffen mitnehmen, damit nachgewiesen werden kann, dass die Prüfung gleichzustellen ist)

Abschließend den Verantwortlichen des Prüfungsausschusses kontaktieren, um einen Termin für die Unterschrift zu vereinbaren. Dieser leitet dann dein Anliegen an das Prüfungsamt weiter.

Die Bearbeitungszeiten sind je nach Prüfungsordnung unterschiedlich:

PO 2011: „Die Bearbeitungsfrist für die Bachelorarbeit beträgt 6 Monate.“

PO 2015: „Die Bearbeitungsfrist für die Bachelorarbeit beträgt 4 Monate.“

Für beide gilt:

„Art und Umfang der Aufgabenstellung sind von der Prüferin bzw. vom Prüfer so zu begrenzen, dass sie 12 ECTS-Credits (bzw. 360 Arbeitsstunden) entspricht und die zur Bearbeitung vorgesehene Frist eingehalten werden kann.“

Diese Regelung gilt sowohl für Institute, als auch für Firmen. Bitte achtet schon bei der Aufgabenbesprechung darauf, dass der Umfang passt oder weist euren Betreuer entsprechend darauf hin.

Vom Prüfungsamt bekommst du eine Bestätigung, dass du die Voraussetzung für eine Bachelorarbeit erfüllst. Damit gehst du zu dem Institut, an dem deine Arbeit betreut wird und lässt den Rest ausfüllen. Dabei wird auch das Datum für den Beginn der Arbeit festgelegt. Das Beginn-Datum kann auch in der Zukunft liegen, du musst also nicht sofort beginnen. Zur endgültigen Anmeldung musst du nochmal zurück zum Prüfungsamt.

Das Thema der Bachelorarbeit kann frühestens ausgegeben werden, wenn mindestens 93 (PO 2011) bzw. 102 (PO 2015) Leistungspunkte erworben wurden. Als Nachweis über die erreichte Anzahl an Leistungspunkten kann ein aktueller Notenauszug dienen.

Nach der Vergabe des Themas durch die oder den Prüfer(in) muss die Kandidatin bzw. der Kandidat die Bachelorarbeit unverzüglich beim Prüfungsamt anmelden.

Anm.: In der PO 2011 stehen noch 120 LP als Voraussetzung. Da jedoch keine LP für Modulteilleistungen angerechnet werden können, wurde der Wert auf 93 LP abgesenkt (s. Verfahrensregelung 01/2011 vom 5.12.2011).

Ja, dies ist grundsätzlich möglich.

Das Thema der Bachelorarbeit wird immer – also auch bei externen Arbeiten – von einem Prüfer aus unserer Fakultät ausgegeben und nicht von der Firma. Das heißt, ihr müsst mit dem ausgearbeiteten Themenvorschlag auf jeden Fall vorher zu dem fachlich zuständigen Institut gehen! Dort wird dann geprüft, ob das Thema akzeptabel ist, ob der wissenschaftliche Anspruch gewährleistet ist, ob der voraussichtliche Arbeitsumfang passt etc.

Erst durch das „OK“ des Prüfers wird das Thema offiziell von dem Prüfer ausgegeben und somit anerkannt. Also bitte im Betrieb keine Zusage machen, bevor nicht das „OK“ vorliegt.

Ja, hier gelten dann jedoch die gleichen Regelungen wie für eine Bachelorarbeit in einer Firma.

Grundsätzlich ist die Anfertigung von Bachelorarbeit und Fachpraktikum in einem Unternehmen erlaubt, aber nur, wenn die unterschiedlichen Lernziele eingehalten werden. Werden die Lernziele nicht eingehalten, wird die entsprechende Leistung nicht anerkannt.

Zitat aus der Prüfungsordnung:

"Die Durchführung des Fachpraktikums und der Bachelorarbeit im selben Industriebetrieb ist nur dann zulässig, wenn sich beide den unterschiedlichen Lernzielen entsprechend sowohl thematisch als auch methodisch voneinander unterscheiden. Hierüber entscheidet die bzw. der Prüfer(in) vor der Ausgabe des Themas der Bachelorarbeit."

Der Prüfer kann die Unterschiedlichkeit in Thematik und Methodik natürlich nur prüfen, wenn ihm vor Ausgabe des Bachelorthemas der Praktikumsbericht vorliegt. Ist dies nicht der Fall (was die Regel sein wird) kann er natürlich nur prüfen, ob Thema und Arbeitsbeschreibung der Bachelorarbeit den Anforderungen genügen. Der Abgleich mit dem Praktikumsbericht erfolgt dann erst im Nachhinein.

Grund für diese strikte Trennung ist zum einen die Chancengleichheit für alle Studenten (nicht, dass ein paar dann z.B. 6 Monate an ihrer Bachelorarbeit schreiben, weil sie sich quasi im Praktikum darauf vorbereiten und andere haben nur 3 Monate, weil sie es bei 2 verschiedenen Betrieben machen). Zum anderen MUSS das so getrennt werden, da es zwei unterschiedliche Dinge sind, die auch unterschiedlich und einzeln bewertet werden müssen.

Mogeln lohnt sich nicht, weil die thematische Ähnlichkeit beim Durchgehen der Bachelorarbeit und des Praktikumsberichts auf jeden Fall auffällt.

Beachte bitte dazu auch die Verfahrensregelungen 02/2012 (Ausgabe und Anmeldung Bachelorarbeit, Besonderheiten externe Arbeit)

Ja, kannst du, jedoch musst du manches beachten. Generell gilt, dass du der Verfasser von deiner Abschlussarbeit bist und somit auch darüber verfügen kannst, wer diese lesen darf oder ob diese geheim ist.

Viele Firmen wollen jedoch, dass der/die Prüfer des Institutes ebenfalls eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschreiben. Dies ist seit der Verfahrensregelung 04/2014 (Geheimhaltungsfristen für externe Studien- und Abschlussarbeiten) nicht mehr möglich.

Eine Kompromiss für beide Seiten kann eine teilweise geschwärzte Arbeit für den Prüfer am Institut sein (beachte, dass dein Prüfer nur das bewerten kann, was er sieht). Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dem Institut nur ein Prüfungsexemplar abzugeben, welches in Prüfungsschrank, auf den niemand Zugriff hat, verwahrt wird. Ob du dann eine Geheimhaltung mit der Firma unterzeichnest ist dir überlassen. Kläre bitte jedoch sowohl mit deinem Uni-Betreuer und Prüfer als auch mit deinem Betreuer in der Firma das genaue Vorgehen.

https://www.lrt.uni-stuttgart.de/Document/Verfahrensregelungen/Allgemein/Verfahrensregelungen_4_2014.pdf

Es hat sich gezeigt, dass ein Auslandssemester im Bachelor schwer zu integrieren ist. Das heißt, nicht dass es unmöglich ist, sondern dass es meist zu einer Verlängerung des Studiums führt. Informationen zu Auslandssemstern bekommt man hier:

http://www.ia.uni-stuttgart.de/

Eine andere Möglichkeit, die öfters genutzt wird, ist, das Fachpraktikum oder die Bachelorarbeit im Ausland zu machen.

Fachschaft LRT

Universität Stuttgart
Pfaffenwaldring 27 (-1.001)
70569 Stuttgart

Tel: 0711 685-60319 oder
Tel: 0711 685-62319


Verkauf von Studienunterlagen (Master):

jeden Mittwoch von 13:15 bis 14:15 

Du kannst nicht zu einem der oberen Termine kommen? Dann schreib dem Team des Skriptverkaufs über das Kontaktformular.

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